Macro
Macro – Fokus Bracketing
Tiefenschärfe erzeugen Um kleine Objekte groß darzustellen, verwendet man in der Regel ein Macro-Objektiv. Dieses Objektiv verfügt zwar über eine gute Abbildungsqualität und einen Nahbereich, der ein Objekt 1:1 darstellen kann, aber mit Tiefenschärfe sind diese Objektive nicht gut ausgestattet. Auch wenn die Blende auf 14 geschlossen wird, ist der Schärfebereich sehr klein. Mit einer Blende über f14 kommen wir bereits in den Bereich, in dem das Objektiv beginnt unscharf abzubilden. Dies liegt an der Brechung der Lichtstrahlen an den Kannten der Blende. Dies gilt ebenfalls für den Bereich der Offenblende von f2,8. Bei mittleren Blenden erreichen so ziemlich alle Objektive ihre beste Abbildungsqualität. Besonders im Macrobereich gilt es so scharf wie möglich zu bleiben. Somit bleibt nur ein kleiner Schärfebereich für das Foto.
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Licht- und Schattenromanze
Licht und Schatten im Macrobereich Macrobilder. Scharf – schärfer – am Schärfsten. Keineswegs! Gerade im Bereich der Blumen und Pflanzenfotografie ist eine knackige Schärfe bei mir nicht immer erwünscht. Zumindest was die Tiefenschärfe betrifft. Gewisse Teile scharf zu halten empfiehlt sich, da sich das Auge sonst nicht festhalten kann. Die Unschärfe und das Verborgen Halten, haben ihren Flair und machen das Bild spannend. Das Spiel mit der Unschärfe verleiht dem Bild den Charakter.
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Der Nanokosmos
Wer meint mit seinem Macro-Objektiv die kleine Dinge des Lebens abbilden zu können, der hat noch nicht im Nanokosmos nachgesehen. Faszinierend, erstaunlich, mystisch…was kann man noch für Worte finden, wenn man mal durch ein Elektronenmikroskop geblickt hat. Die grandiose Welt der kleinen Dinge. Ob es denn diesmal die kleinsten Dinge sind? Micro-Fotos von fpelectronica geben sogar einen farbigen Einblick in die bunte Welt der Microben und kristallinen Strukturen. Als nächste Anschaffung kommt mir ein Elektronen-Mikroskop von Nikon in ´s Haus! Ich könnte mir gut vorstellen schon mit einem relativ "normalen" Mikroskop gute Aufnahmen hinzubekommen. Es wäre auf jeden Fall mal eine interessante Überlegung wert. Wer von Euch hat denn schon Erfahrung mit Mikroskopen gemacht und kann hier mal berichten? Ich glaube nicht nur ich würde, über die ein oder andere Info zu Materialaufwand und Kostenfaktor, sehr dankbar sein. Über einen Gastartikel zu diesem Thema würde ich mich auch sehr freuen.
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Macros der Insekten
In unserem Fall spielt das Objektiv wohl die wichtigste Rolle. Die 1:1 Macro-Objektive der drei Firmen, Sigma, Tokina, Tamron, sind qualitativ alle ausnahmslos zu empfehlen. Sie unterscheiden sich wohl eher in ihrer unterschiedlichen Haptik oder der dezibel-Zahl der Fokussierung. Ich habe mich damals f ür das Tokina entschieden weil es preislich unter den beiden anderen lag. 1:1-Macro heißt, ich kann das abzubildende Element in seiner Größe 1:1 ablichten. Alles was in der Natur 1 cm groß ist, ist auf dem Sensor ebenfalls 1 cm groß. Reine Macro-Objektive sind in ihrem Preis-Leistungsverhältnis sehr hoch einzuschätzen. Sie verfügen allesamt über eine gute bis hervorragende Abbildungsqualität. Die Brennweite eines Macro-Objektives liegt zwi schen 80mm – 105 mm. Somit hat man eigentlich sogar Zwei in Eins. Richtig, für sein Geld bekommt man eigentlich zwei qualitativ hochwertige Objektive. Die 80mm Brennweite ist optimal für Portraitaufnahmen einzusetzten. So ein Objektiv liegt somit auch im Winter nicht im Schrank, es kann perfekt für Table-Top-Aufnahmen verwendet werden. Einen Artikel hierzu habe ich bereits verfasst. Die Brennweite 80mm – 105mm sollte man nicht unterschätzen. Bei einem Crop-Faktor von 1,5 (Nikon) oder 1,6 (Canon) liegt man bei einer Brennweite von 80mm schon bei 120mm im Vergleich zum Kleinbildfilm einer analogen Kamera. Scharf, schärfer, am Schärfsten. Die Kunst ein gutes Insekten-Macro abzulichten liegt in seiner Schärfe begründet! Auf diese Permisse sollte man sich bereits zu Beginn seiner Macro-Tour vorbereiten. Mit unscharfen und falsch fokussierten Macros, wird man am Ende keine Freude haben.
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