Blitztechnik – Flash to BeautyDish
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Ein Gastbeitrag von meiner kürzlichen Bekanntschaft aus dem Internet, Andreas Fimmel. Eigentlich weiß ich noch nicht viel über ihn, nur dass er ein netter Fotofreund ist, der kürzlich zu seiner ausgesprochenen Top-Web-Site einen Blog hinzugefügt hat. Erste Gehschritte versucht er jetzt erstmal auf meinem Blog zu vollziehen. Wie Ihr sehen werdet sind die ersten Schritte auch super gelungen. Hier beschreibt Andreas wie er seine self-made Beauty-Dish für den Kompaktblitz aufgebaut hat. Handwerkliches Geschick und etwas Know-How braucht man schon dazu, aber es hat sich gelohnt Der Fotograf braucht logischerweise Licht zum Fotografieren, hat aber nicht immer das nötige Geld für dicke Blitzanlagen oder einfach keine Lust diese rumzuschleppen. Ein Aufsteckblitz hingegen hat fast jeder in seiner Fotoausrüstung. Warum also nicht was halbwegs anständiges draus machen ?! Wie wir hier schon erfahren konnten läßt sich der Aufsteckblitz sehr universell einsetzen. Jedoch ist die Lichtausbeute bzw. die Lichtform stark begrenzt. Einen Beauty Dish nutzte ich bereits im Studio, da lag die Lösung nahe das Dingens irgendwie vor den Aufsteckblitz zu friemeln…… Nun, alles was sich irgendwie verkaufen läßt gibt es natürlich schon irgendwo und irgendwie. Bei sambesigroup z.B ist ein “flashtosoftbox” – Halter, den ich bei einem gemeinsamen Shooting mit Pierre S. (www.propics.de) bewundern durfte, käuflich zu erwerben. Da ich aber aus einfachen Verhältnissen komme, keine linken Hände habe und mir viele Dinge einfach zu teuer sind, hab ich mir so einen Halter selbst gebaut. Dies lag für mich einfach nahe, da ich zum damaligen Zeitpunkt überhaupt nicht wußte ob ich diesen Halter regelmäßig nutzen werde oder ob er einfach in der Ecke verstaubt. Zwei zurecht gesägt und gebohrte Aluschienen ergaben den Selfmade-Halter und da ich Funkempfänger für’s Studio nutze kam hier noch einer an den Halter um beliebige viele Lichtquellen zünden zu können. Zum Schluß kommt der Beauty Dish oder ein anderer Lichtformer auf den Halter. Auf dem Bild ist ein alter SB 26 Aufsteckblitz zu sehen, der manuell zu benutzen ist. Ganz so als würde man im Studio arbeiten. Für extreme Lichtsituationen wie auf dem ersten Bild reicht die Leistung nicht, für Schattenbereiche, dem späten Nachmittag, dem Homeshooting oder auch für “anderes” Licht auf der Party reicht es aber locker. Es sei denn man nutzt eine Nikon D70 mit Schlitzverschluß und Blende 4 bei 1/1000. Aber das ist ein anderes Thema . Mit einem kleineren Reflektor wird das Licht etwas mehr focusiert…………. für Streiflicht oder als Spot ganz gut. Ebenfalls gut zu sehen, die nachträglich angebrachte, schwenkbare Stativhalterung. Hier ein Beispielbild : 1/125, Blende 4, 85mm, Iso 200. Schlußendlich bleibt noch zu sagen, das es mit Sicherheit für den ein oder anderen besser ist sich diesen Halter direkt zu kaufen und das natürlich auch der Selbstbau, gerade wenn man überhaupt kein Material sein Eigen nennen kann, ins Geld geht. Lichtformer, Schrauben und Funkauslöser müssen ebenfalls gekauft werden. Dennoch, vor allem wenn bereits einiges an Material und/oder Hardware vorhanden oder günstig beim Kollegen zu bekommen ist, lohnt sich so ein Selbstbau. Hier können, durch kleine Modifikationen, Schirm oder gleich mehrere Aufsteckblitze befestigt werden. Das Rad wird mit Sicherheit nicht neu erfunden, ein Anreiz für die Blitzfotografie ist es aber eventuell dennoch. Viel Spaß beim Verbessern und Nachbauen. LG Andreas