Kinder im Licht

Portraits mit den Kleinen

Klein sind sie! Genau aus diesem Grund hat sich der Fotograf gefälligst auch klein zu machen. Nur aus der Perspektive der Kleinen, sieht man auch die Welt der Kleinen.

Natürlich waren wir alle mal klein und wunderten uns, warum wir immer nach oben schauen mussten, als Mama und Papa mit uns redeten. In dem Moment als wir nach oben schauten, hatten wir unsere kleine Welt unter uns vergessen. Doch als Mama oder Papa sich zu uns setzten, hatte das Spiel wieder begonnen.

Als Fotograf muss ich genau so agieren, um in die Welt der Kleinen vor dringen zu können. Nur so bleiben sie beschäftigt und beziehen mich als Fotograf auch in ihr Spiel mit ein. Dann kann es blitzen und klicken und trotzdem lassen sie sich in ihrem Spiel nicht unterbrechen. Als Fotograf wird man sogar in das Spiel mit einbezogen und es wird fleißig das merkwürdige Monstrum untersucht, mit dem man immer diese komischen Geräusche macht.

Ganz wichtig, die Augen der Kleinen. In ihnen spiegelt sich ihre Seele und das was sie im Moment denken. Wer an den Augen vorbei knipst, verpasst es, sich dem Kind fotografisch zu nähern. Wer es dann noch schafft, mittels des Blitzes oder eines Aufhellers, den Glanz in den Augen hervor zu holen, wird sich an tollen Kinderfotos erfreuen können.

Aber auch mit dem Spiel des Kindes selbst, kann man zu einer fotografischen Aussage kommen. Gerade wenn das Kind in seinem Tun versunken ist, hat man als Fotograf leichtes Spiel. Nur… ausgeschlafen und satt müssen sie sein, um als Model ihr Bestes geben zu können.

Über cgPhotography

Auf diesem Blog schreibt Christian Gawlik über Fotografie, sowie Dinge, die Fotografen interessieren und vielleicht auch Sie.
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3 Antworten auf Kinder im Licht

  1. Martin sagt:

    Der kleine Baumeister ist klasse, vor allem die Kontraste gefallen mir sehr gut. Und den konzentrierten Blick kann man fast erfühlen :)

  2. Roland Horni sagt:

    Ja, klein sind sie, die Babys. Können aber ganz gross raus kommen wie man sieht.
    Die Typs, die in diesem Beitrag gegeben werden sind wirklich hilfreich und auch meine Erfahrung mit Kleinkindern bestätigen sie. Runter auf Augenhöhe mit den Kleinen und nicht von oben herab. Zudem ist Geduld gefragt, so kann es auch vorkommen, dass sie den Fotografen auf einmal vergessen und ihr Spiel weiterspielen. Das finde ich noch besser, als wenn sie mit dem Fotografen spielen, resp. wenn sie ihm oder seinem Apparat (zu viel) Aufmerksamkeit schenken.
    Aufmerksamkeit sollte man auch dem Hintergrund schenken, besonders in nicht Studiosituationen, also zu Hause oder auf dem Spielplatz. Eine längere Brennweite und ein lichtstarkes Obj. kann da mithelfen.
    Wer sich also an diese Praxistyps hält und etwas Geduld aufbringt, wird Freude an den Kinderaufnahmen haben oder andern bereiten.

  3. @Roland: Vielen Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsaustausch ;)

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