Blitztechnik

Anwendung der Blitztechnik in der Fotografie

Blitztechnik – Flash to BeautyDish 2

Foto Walser – die etwas andere Art Ich habe mich vor kurzer Zeit breit schlagen lassen und habe mir den günstigen Systemblitzhalter von der Firma Walser zu schicken lassen. Für rund 25,00 EUR kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Um es vor weg zu nehmen, ich habe auch nichts verkehrt gemacht. Dazu kam dann noch eine Beauty-Dish mit passendem Bouncer. Nun, im ersten Moment macht die Systemblitzhalterung einen guten Eindruck. Der Halter hat ungebaut ein tolerierebares Packmaß. Im zusammen gebauten Zustand ist er ebenfalls solide anzusehen, wenn da nicht eine Schraube wäre, die nicht die Funktion übernehmen kann, für die sie eigentlich gedacht ist. Zwei kleine Schräublein die für die gesamte Verbindung zwischen Kontaktring zur Dish und dem Winkel zuständig sind, machen Probleme. Es wackelt wie ein Kuhschwanz. Eine Beauty-Dish mit dem Maß von 50 cm, wäre das Äusserste, dass ich dem Blitzhalter in diesem Zustand zutrauen würde.

Read More

Blitztechnik – Längste Verschlusszeit

Licht in ´s Dunkel   Wie bereits   im letzten Artikel erwähnt, würde eine manuelle Unterschreitung der Blitzsynchronzeit im M-Modus zu Fehlbelichtungen oder Balken im Bild führen. Wie sieht es aber in der anderen Richtung aus?

Read More

Manfrotto Schirmneiger MA026

Der meines Erachtens beste Schirmneiger für den Innen und Aussenbereich kommt von Manfrotto. Er ist ja schon bereits seit längerem auf dem Markt. Nichts desto Trotz möchte ich eine kleine Beschreibung abgeben für die Unentschlossenen unter den Strobisten. Der MA026 hat ein Gewicht von 0,4 kg. Obwohl er aus Aluminium gefertigt ist,  gehört er somit nicht unter die Leichtgewichte der Schirmneiger die sich auf dem Markt tummeln. Nach Herstellerangaben ist er mit 2,5 Kg belastbar. Er kommt mit zwei Spigot-Adaptern daher die jeweils ein 1/4″ sowie ein 3/8″ Gewinde aufweisen. Ein Spigot ist als Männchen ausgelegt und das andere als Weibchen. Zu handeln ist der Schirmneiger über 4 verschieden gehaltene Arretierungs-Schrauben, welche sogar bei Dunkelheit so nicht zu verwechseln sind. Durch seinen großen Hebel für die Neigeeinheit, ist er sicher zu Bedienen und der eingestellte Neigewinkel fest zu ziehen. Damit wird ein schnelles Arbeiten am Leuchtsystem ermöglicht. Die Neigeeinheit lässt sich ohne Schwierigkeiten in den 45°-90°-Winkel bringen, ohne dass eine Schraube oder sonstiger Gegenstand im Wege ist. Bei manchen anderen Schirmneigern ist dies nicht so ohne weiteres möglich. Die Arretierung für den Schirm hält gut. Der Manfrotto Schrimneiger ist für ca- 30,00 EUR bis 35,00 EUR zu haben. Er ist nicht billig aber sein Geld wert. Da ich bereits mit anderen Schirmneigern konfrontiert wurde, kann ich behaupten, der MA026 lässt die Konzentration auf das Wesentliche und lenkt nicht, durch irgendwelche dummen Einstellungsbeschränkungen oder verloren gegangenen Schrauben, von der Arbeit ab. Ich gebe auch den Tip unbedingt für jeden Schirm den gleichen Neiger zu benutzen. Dies bringt wieder mehr Konzentration auf die wesentliche Arbeit. Wer schon mal mit drei verschiedenen Neigern arbeiten musste, weiß wie nervig die verschiedenen Einstellmöglichkeiten unter den Schirmneigern sein kann. Im Aussenbereich arbeite ich ständig mit Schirmen, nur sehr selten mit einer Softbox. Deshalb ist für mich der Schirmneiger unabdingbar und schon aus den genannten Gründen sollte er dann auch nicht der Billigste sein.

Read More

Yongnuo RF602 – Funkauslöser

Da hatte ich doch bereits einen Artikel zum neuen Yongnuo Funkauslöser verfasst, doch wie bereits erwähnt, wurde dieser Artikel gelöscht durch gewisse Datenbank-Probleme. Nun dann will ich den Bericht aber nicht vorenthalten und reiche ihn einfach nochmal nach. Der Neue von Yongnuo kann mehr als die Cactus-Trigger. Er kann die Kamera fernsteuern! Der Neue ist auch kein reiner Mittenkontaktauslöser, sondern systemspezifisch abgestimmt. Man muss also einen Funkauslöser incl. einen Empfänger für sein Kamerasystem bestellen. Dieses Funkauslöser-System passt dann auch nicht auf andere Kameramodelle. Er kommt aus China oder Großbritannien und kostet ca. 30,00 EUR. Die Schachtel beinhaltet 1 Empfänger, 1 Sender, 3 Batterien, 3 Spiral-Kabel. Nun fragt man sich…für was die Kabel? Keine Angst…sie sind Zubehör.  Die Empfänger kann man einzeln nachordern oder gleich bei seiner Bestellung mit aufgeben. Ein guter Grund auf dieses System umzusteigen, ist die Möglichkeit die Kamera fernzusteuern. Dies funktioniert, indem man den Empfänger einfach auf den Blitzschuh der Kamera setzt und den Empfänger, durch das mitgelieferte Spiralkabel, mit der Kamera am Fernbedienungs-Ausgang verbindet (edler Schraubanschluss!).  Durch Drücken des Auslösetasters am Sender, wird zuerst der Fokus der Kamera angesprochen und mit durchgedrückter Taste die Kamera ausgelöst. Die Reichweite des Systems soll 100 m betragen. Leider konnte ich dies noch nicht testen, aber was man im Netz so liest, dürfte das System dies auch können.  Ein Bewegen ausser Reichweite ist durch die LED zu erkennen, die dann rot aufleuchtet. Das System an sich ist bis auf 16 Empfänger erweiterbar. Setzt man den Empfänger auf den Blitzschuh und schaltet den Empfänger ein, leuchtet die LED des Empfängers für kurze Zeit zur Initialisierung und fängt dann an zu blinken um Bereitschaft anzuzeigen. Synchronisiert auslösen kann ich bis maximal 1/200 sec. Bei 1/250 sec. sieht man Abschattungen an den Bildrändern. Für das Nikon System werden D80- und D90-Spiralkabel zur Kamerafernsteuerung mitgeliefert. Weiter befindet sich Synchronkabel und ein Spiralkabel für den Anschluss an einen Studioblitz in der Verpackung. Ich habe mir gleich zwei weiter Empfänger dazugeholt und somit auch zwei weitere Studioblitz-Kabel erhalten. Die Synchronzeit kann mit Profigeräten noch nicht mithalten. Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Die Haptik der Gerätschaft ist wunderbar. Einziger Nachteil…der Empfänger ist zu lang für den Softboxhalter. Eine Möglichkeit wäre, den Empfänger um 180° gedreht aufzusetzten und den Blitz ebenfalls. Geschickte Bastler finden auch hier eine Lösung. Auf jeden Fall kein Grund um das Funkauslöser-System RF 602 von Yongnuo nicht zu bestellen.

Read More

Blitztechnik – YONGNUO YN 462

Der Neue! Yongnuo YN-462 heißt er. Blitzt hervorragend und das Tolle: Der Drehregler für die Einstellung der Blitzleistung und der Preis. Für ca. 30.- EUR kommt er nagelneu aus China innerhalb einer Woche an.

Read More

Strobist – Nightshoot

Diesmal, etwas vollgepackt mit der großen Fototasche, ging es in die Nacht. Wenn andere Party machen wird bei mir die Nacht zum Tag. Ohne Licht geht nix und in der Nacht gar nix. Das Event nahm ich gleich zum Anlass um meinen neuen Blitz zu probieren. Es handelt sich um den Yongnuo Speedlight YN-462. Ich darf gleich betonen…..er hat mich nicht im Stich gelassen und auch sonst bin ich sehr begeistert. Die Möglichkeit über einen einfachen Dreh-Regler die Leistung zu steuern, erleichtert die Arbeit enorm. Der Preis ist der Hammer! Aber hierzu gibt ´s demnächst einen Extra-Beitrag.

Read More

Blitztechnik – Infinity Cactus V2

Es sind ja bereits schon die Cactus V4 Trigger auf dem Markt. Meine V2s-Trigger der Firma Gadget Infinity tun es aber immer noch. Für die jenigen die diese Funk-Blitzauslöser auch immer noch in der Tasche haben, möchte ich meine Modifikation zum Thema Reichweite vorstellen. Vielleicht kann sie ja noch jemand brauchen.

Read More

Blitztechnik – Flash to BeautyDish

Ein Gastbeitrag von meiner kürzlichen Bekanntschaft aus dem Internet, Andreas Fimmel. Eigentlich weiß ich noch nicht viel über ihn, nur dass er ein netter Fotofreund ist, der kürzlich zu seiner ausgesprochenen Top-Web-Site einen Blog hinzugefügt hat. Erste Gehschritte versucht er jetzt erstmal auf meinem Blog zu vollziehen. Wie Ihr sehen werdet sind die ersten Schritte auch super gelungen. Hier beschreibt Andreas wie er seine self-made Beauty-Dish für den Kompaktblitz aufgebaut hat. Handwerkliches Geschick und etwas Know-How braucht man schon dazu, aber es hat sich gelohnt Der Fotograf braucht logischerweise Licht zum Fotografieren, hat aber nicht immer das nötige Geld für dicke Blitzanlagen oder einfach keine Lust diese rumzuschleppen. Ein Aufsteckblitz hingegen hat fast jeder in seiner Fotoausrüstung. Warum also nicht was halbwegs anständiges draus machen ?! Wie wir hier schon erfahren konnten läßt sich der Aufsteckblitz sehr universell einsetzen. Jedoch ist die Lichtausbeute bzw. die Lichtform stark begrenzt. Einen Beauty Dish nutzte ich bereits im Studio, da lag die Lösung nahe das Dingens irgendwie vor den Aufsteckblitz zu friemeln…… Nun, alles was sich irgendwie verkaufen läßt gibt es natürlich schon irgendwo und irgendwie. Bei sambesigroup z.B ist ein “flashtosoftbox” – Halter, den ich bei einem gemeinsamen Shooting mit Pierre S. (www.propics.de) bewundern durfte, käuflich zu erwerben.   Da ich aber aus einfachen Verhältnissen komme, keine linken Hände habe und mir viele Dinge einfach zu teuer sind, hab ich mir so einen Halter selbst gebaut. Dies lag für mich einfach nahe, da ich zum damaligen Zeitpunkt überhaupt nicht wußte ob ich diesen Halter regelmäßig nutzen werde oder ob er einfach in der Ecke verstaubt. Zwei zurecht gesägt und gebohrte Aluschienen ergaben den Selfmade-Halter und da ich Funkempfänger für’s Studio nutze kam hier noch einer an den Halter um beliebige viele Lichtquellen zünden zu können. Zum Schluß kommt der Beauty Dish oder ein anderer Lichtformer auf den Halter. Auf dem Bild ist ein alter SB 26 Aufsteckblitz zu sehen, der   manuell zu benutzen ist. Ganz so als würde man im Studio arbeiten. Für extreme Lichtsituationen wie auf dem ersten Bild reicht die Leistung nicht, für Schattenbereiche, dem späten Nachmittag, dem Homeshooting oder auch für “anderes” Licht auf der Party reicht es aber locker. Es sei denn man nutzt eine Nikon D70 mit Schlitzverschluß und Blende 4 bei 1/1000. Aber das ist ein anderes Thema . Mit einem kleineren Reflektor wird das Licht etwas mehr focusiert…………. für Streiflicht oder als Spot ganz gut. Ebenfalls gut zu sehen, die nachträglich angebrachte, schwenkbare Stativhalterung. Hier ein Beispielbild : 1/125, Blende 4, 85mm, Iso 200. Schlußendlich bleibt noch zu sagen, das es mit Sicherheit für den ein oder anderen besser ist sich diesen Halter direkt zu kaufen und das natürlich auch der Selbstbau, gerade wenn man überhaupt kein Material sein Eigen nennen kann, ins Geld geht. Lichtformer, Schrauben und Funkauslöser müssen ebenfalls gekauft werden. Dennoch, vor allem wenn bereits einiges an Material und/oder Hardware vorhanden oder günstig beim Kollegen zu bekommen ist, lohnt sich so ein Selbstbau. Hier können, durch kleine Modifikationen,   Schirm oder gleich mehrere Aufsteckblitze befestigt werden. Das Rad wird mit Sicherheit nicht neu erfunden, ein Anreiz für die Blitzfotografie ist es aber eventuell dennoch. Viel Spaß beim Verbessern und Nachbauen. LG Andreas

Read More

Blitztechnik – Kurzzeitsynchronisation

Licht in ´s Dunkel Anders als bei der Langzeitbelichtung mit Blitz, indem das Licht des Hintergrundes besser eingefangen werden kann oder ein bestimmter Wischeffekt durch Bewegung erzeugt werden kann, wird mit der Kurzzeitsynchronisation Bewegung eingefroren. Wie schon im ersten Artikel erwähnt ist technisch bedingt eine Unterschreitung der Synchronzeit unter 1/200 Sek. i. d. R. nicht möglich.

Read More
No Newer Posts