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Vom Wollen und Müssen
Egoistische Versuche sich in den Mittelpunkt zu stellen, sind die kleinen und primitiven Versuche von Unvermögen abzulenken. Von Unvermögen abzulenken und dem nicht Fähig Sein, zwischen Zeilen und Bildern zu lesen. Das Lesen der Zwischenzeilen wäre doch eigentlich so wichtig. Hauptsache man kann nachher von seiner Schokoaldenseite bewundert werden. Man inszeniert sich selbst und befiehlt die Pose und die Location. Und wehe der Fotograf ist so dann, nicht in der Lage, Kreatives hervor zu bringen.
Man ist nicht dafür geschaffen die Auswahl zu treffen. Die Auswahl, an Hand der bereits vorliegenden Ergebnisse, aus Sessions, die zum Besten für das Motiv und den Künstler verlaufen waren. Aus Bildern die die Persönlichkeit auffunkeln ließen, die Bewunderer gefunden hatten. Beste Beispiele als Vorlage für das eigene Bildnis.
Man weiß nicht, dass der Fotograf mit Zügeln lenkte. Dass er der ist, der Kreativität zum Ausdruck brachte. Man möchte es verschlechtbessern und mit aller Macht wird dem Aufnehmenden befohlen. Befehle verursachen Kitsch. Kitsch – der sich in den Köpfen derer abspielt, die befehlen.
Hochzeiten, Akt und Portrait. Alles durch Befehle entstandener und an den Wänden hängender- und auf den Platten der Unwissenden liegender- verblichener Kitsch.
Hätte der Künstler mal eingegriffen, die Macht an sich gerissen und seine Vorstellungen durchgesetzt. So bleibt nur der Abklatsch einer Charakteraufnahme an der Wand hängen. Das kommt davon. Aber eigentlich ärgert sich nur der Künstler.
Mit mir nicht! Entweder oder. Ich will immer, aber ich muss nicht!