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Licht- und Schattenromanze

Licht und Schatten im Macrobereich

Macrobilder. Scharf – schärfer – am Schärfsten. Keineswegs! Gerade im Bereich der Blumen und Pflanzenfotografie ist eine knackige Schärfe bei mir nicht immer erwünscht. Zumindest was die Tiefenschärfe betrifft. Gewisse Teile scharf zu halten empfiehlt sich, da sich das Auge sonst nicht festhalten kann. Die Unschärfe und das Verborgen Halten, haben ihren Flair und machen das Bild spannend. Das Spiel mit der Unschärfe verleiht dem Bild den Charakter.

Blende auf.

Die so genannte Offenblende ist es, die dieses wunderbare Flair in das Bild zaubert. Mit einem Makroobjektiv tut man sich hier leicht.

Um an die Pflanzen ran zu kommen muss man manchmal sehr sportlich sein. Wer glaubt einfach abdrücken zu können und das Bild wird schon was werden, der irrt. Licht und Schatten sind auch hier sehr wichtig und geben dem Bild die gewisse Note.

Obwohl ich in der Nahfotografie mit Insekten sehr froh über den Autofokus bin, schalte ich ihn für diese Aufnahmen aus. Manuelle Fokussierung, wie in alten Zeiten, bringen mir das gewünschte Ergebnis. Das Stativ allerdings, verwende ich nur sehr selten in solchen Situationen. Viel zu unflexibel für mich. Natürlich bin ich deshalb auf viel Licht angewiesen, aber diese Aufnahmen wurden zur Mittagszeit, bei klarem Himmel gemacht.

Tokina Macro 100 AT-Xpro.

Mein Favorit für den Macrobereich ist das Tokina-Macro mit einer Brennweite von 100 mm und einer Offenblende von f2.8, die für hohe Lichtausbeute sorgt. Mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1, bildet es im Nahbereich die gewünschten Objekte ordnungsgemäß ab.

Aber nicht nur der Nahbereich ist wie geschaffen für das Ding, sondern auch der Portraitbereich erschließt sich dem Objektiv, durch seine mittlere Brennweite von 100mm. Die Haptik ist aussergewöhnlich gut. Das Objektiv ist schwer, was im Macrobereich seinen Nutzen im nicht Verwackeln wiederfindet. Das Umschalten von manuell auf Autofokus geht schnell. Da es sich nicht um ein Zoom handelt, sondern um eine Festbrennweite, ist die Abbildungsqualität entsprechend hoch.

One Response To  “Licht- und Schattenromanze”

  • 24.08.2010

    Hallo,
    Stimmt, das kann richtig Spaß machen, mal nur auf manuellen Fokus zu schalten.
    Selbst kleinste Details kommen dann plötzlich zum Vorschein, was bei AF oft nicht so der Fall ist.
    Grade auch bei schlechten Lichtverhältnissen, bringt es Laune, auch ohne Bitz zu fotografieren!


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