Die Macht der Texturen

Aus Fotos werden Poster

Diesmal stelle ich Euch eine andere Art der Bildergestaltung vor. Eine Bildgestaltung mittels so genannter Texturen. Dazu sind verschiedene Ebenen in Photoshop oder ähnlichen Bearbeitungsprogrammen nötig. Ein weicher Pinsel und schon kann es losgehen. Ach ja…die Texturen! Wo bekomme ich die her? Man kann sie ganz einfach selber erstellen in dem man sich auf die Suche nach Motiven, wie z. B. Eisenbahngelände, Schrottplätze ect., begibt. Man lichtet geeignete Texturen wie, Buchstaben, Texte, verrostetes Metall, Himmel, verwittertes Holz, Wasser usw., ab und baut diese Fotos in eine Ebene des Bearbeitungsprogrammes ein.

Zu Beginn sollte eine Idee vorhanden sein, wie die Gesamtkomposition in etwa aussehen soll. Als nächstes wird das Grundmotiv entsprechend bearbeitet. Allen weiteren Ebenen wird jeweils eine Textur dazu gegeben. Man gleicht die einzelnen Ebenen durch Einstellung der Transparenz aus. Mittels einzelner Masken wird mit dem Pinsel die jeweilige Textur bearbeitet.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Mein Grundmotiv ergab sich aus der Aufnahme des Bassgitarristen “Genio&Pierrots”, auf dem Konzert 2009 in Italien. Der Gitarrist selbst wurde mit dem Pinsel entfernt, so dass nur noch die Hände und die Gitarre übrig geblieben sind. Fünf bis sechs Texturen darunter gestellt und etwas Text runden das Bild ab.

Wer nicht gerne Details fotografiert, kann die verschiedensten Texturen auch aus dem Netz fischen. Eine Seite die den Einsstieg erleichtert gibt es bei “cgTextures“. Obwohl die Anfangsbuchstaben der Seite es vermuten ließen, nein…diese Seite gehört nicht mir!

Viel Spass beim Basteln!

One Response To  “Die Macht der Texturen”

  • 13.05.2010

    Hi Christian,

    auch hier wieder : gut gemacht und erklärt!
    Macht immer wieder Spaß hier reinzuschauen.

    Gruß

    Andreas


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