- Posted by cgPhotography
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Wie man zu kreativer Bildgestaltung kommt? Sehr einfach!
Man begibt sich zu Silvester unter das Volk und wartet, bis die Bombe einschlägt. Eigentlich etwas unerwartet, was sich gestern so ereignet hat. Kam doch da eine etwas angetrunkene männliche Person, mit 3 voll bepackten Tüten Feuerwerkskörpern an und stellte sich in die Mitte der Masse, die auf den 24:00 Uhr Gongschlag warteten, so wie wir.
Ich versuchte in dem Gepfeife und Geballere eine vernünftige Einstellung durch den Sucher zu finden und machte zwischendurch immer wieder Testfotos um für den Gongschlag gewappnet zu sein. Bis es plötzlich und unerwartet laut zu zischen begann, helles Feuer, das die Nacht zum Tag machte und 5 m neben uns zum Erleuchten kam.
Das war aber nur der Anfang des Feuer-Szenarios. Kurz darauf…Aufraunen der Menge. Die ersten Feuerbälle verteilten sich am Boden um uns herum. Bis es dann schließlich zum Knall kam, wobei ich dachte…TERRORISTEN! Alles springt umher und versucht sich in Sicherheit zu bringen. Mein Funkauslöser hat das irgendwie auch mitbekommen und die Kamera nochmals zum letzten Foto ihres Daseins aufgefordert. Ich dachte nicht an mich, sondern nur an meine Kamera und riss sie samt Stativ von ihrem Ursprungs-Fleck weg, um mit ihr in das nächste Gebüsch zu flüchten.
Tja, was soll man sagen? Als sich die Menge und ich wieder beruhigt hatten, sah ich auf den Monitor meiner Kamera. Ist doch durch diese Aktion der Kriegsangst, ein Bild entstanden, dass sich von anderen Silvesterbildern deutlich abhebt. Mir war es trotzdem zu gefährlich und ich suchte mir einen anderen Standpunkt für meine weiteren Aufnahmen.
2 Responses To “Als die Bombe einschlug…”
Ein frohes neues Jahr !
Vielleicht sollten Helm und Kevlarweste mit auf die Fotografen-Ausstattungs-Liste ?!
- Kamera *check
- Batterien *check
- Helm *check
- Kevlarweste *check
- Muni…. ähm … ne besser nicht………..
Hää…hä!