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Licht in ´s Dunkel
Anders als bei der Langzeitbelichtung mit Blitz, indem das Licht des Hintergrundes besser eingefangen werden kann oder ein bestimmter Wischeffekt durch Bewegung erzeugt werden kann, wird mit der Kurzzeitsynchronisation Bewegung eingefroren. Wie schon im ersten Artikel erwähnt ist technisch bedingt eine Unterschreitung der Synchronzeit unter 1/200 Sek. i. d. R. nicht möglich. Es gibt aber einen Trick mit dem man diese Tatsache aushebeln kann. Mit der FP-Kurzeitsynchronisation. Im Nikon D90-Menü lässt sich diese dazuschalten. Nun ist es möglich im S- und M-Modus manuell sogar Zeiten von 1/1000 und kürzer einzustellen. Der Trick – der Blitz wird jetzt laufend gezündet solange der Verschluss geöffnet ist und seine Vorhänge hin und her fährt. Somit ist gewährleistet, dass der Blitz laufend Licht abgibt und das Bild gleichmäßig belichtet wird, trotz der fahrenden Vorhänge.
Der Nachteil ist, dass durch die laufende Zündung des Blitzes, der Blitz nur noch mit geringerer Leistung betrieben werden kann. Ebenfalls verliert der Blitz indirekt an Leistung aufgrund der teilweisen Abschattung des Bildes durch die Vorhänge des Verschlusses. Dafür werden Bewegungen eingefroren und Hintergrundlicht unterdrückt. In dunklem Umfeld kann es schnell zu Unterbelichtungen kommen, die mit höheren ISO- Zahlen augeglichen werden können.
So das war dann mal der vorläufig letzte Artikel über die grundlegende Blitztechnik. Weiter geht ´s demnächst mit den Utensilien die nötig sind für angewandte Blitztechnik.

2 Responses To “Blitztechnik – Kurzzeitsynchronisation”
[...] bereits im letzten Artikel erwähnt, würde eine manuelle Unterschreitung der Blitzsynchronzeit im M-Modus zu Fehlbelichtungen [...]
[...] Zeiten zustande, die die Blitzsynchronzeit übersteigen. Deshalb ist es sehr wichtig mit FP- oder Kurzeitsynchronisation zu arbeiten. 1/320 sec. , wie in diesem Bild, hätte sonst einen schwarzen Balken zur Folge. Die [...]